Jan
27

Verloren? Warten wir es ab!

Auf den ersten Blick, hat die BI ‚Wohnqualität im GRÜNEN’ eine Schlacht – oder besser: ein Scharmützel – verloren. Aber durch die Missachtung des Votums von 2.538 Bürgern, die in nur vier Tagen ihre Unterschriften gegen die Ausdehnung des Siedlungsgebietes in die Landschaftsschutzgebiete hinein – denn darum geht es im Kern – haben in erster Linie nicht die BI, sondern die Bürgermeisterin und die Parteien der Ratsversammlung verloren! Es bestand keine Not, mit Tricks den Aufstellungsbeschluss zum Flächennutzungsplan durch zu pushen. Hier ging es rein um die Verhinderung eines Bürgerentscheids. Würde man die Meinung der Bürger  wertschätzen, hätte den Aufstellungsbeschluss ohne jegliche zeitliche Auswirkungen um eine Ratsversammlung verschieben können. Es besteht in keiner Weise irgendein zeitlicher Druck. Das gesamte Verfahren wird eh mehrere Jahre benötigen. Es ging um nichts anderes, als zu zeigen, wer derzeit das Sagen hat. Die Bürger als eigentlicher Souverän offensichtlich nicht.  Schenefeld steht an einem Scheideweg in der Stadtentwicklung. Weiter so oder eine Neuausrichtung ohne weitere Zersiedelung? Hierzu, bevor Fakten geschaffen werden, ALLE wahlberechtigten Bürger einzubeziehen, wäre in der Sache angemessen gewesen und hätte der Stadt und den Parteien verlorengegangene Glaubwürdigkeit zurückgegeben.

Schade, die Chance ist vertan. So konnte man eine Bürgermeisterin erleben, die sich einfach nur ihrer Mehrheit in der Ratsversammlung sicher war, eine CDU, deren Mitglieder Löffler und Lange in fataler Arroganz und Überheblichkeit durch Bürgerbeschimpfungen und Verunglimpfungen glänzten und damit ihrer Partei eine Bärendienst erwiesen, sowie einen Dobrindt-Klon der SPD, der den Vorgenannten wenig nachstand. Mit einer Woche mehr Zeit hätten wir auch 5.000 Unterschriften gesammelt. Können sich CDU und SPD wirklich erlauben, all diese Bürger pauschal zu beleidigen und zu ignorieren? Nein, die Parteien der Ratsversammlung haben weiter an Glaubwürdigkeit und Vertrauen verloren, aber das ist deren Problem. Unseres wird es sein, bis 2013 die Grundlagen für einen grundsätzlichen Wechsel in der Schenefelder Kommunalpolitik zu legen!

Die Erfahrungen mit den Ergebnissen des Bürgerkongresses, dem Votum der Einwohnerversammlung, dem Umgang mit der BI, dem Austricksen des Bürgerentscheides, lassen wenig Gutes für die Leitbild Diskussion erwarten und belasten diese schon heute. Aber keine Sorge. Wir stehen erst am Anfang und vor einer Verabschiedung eines Flächennutzungsplans stehen Kommunalwahlen! Es liegt nach wie vor in der Entscheidung der Bürger, wie es mit Schenefeld weitergehen soll.

Alle Bürger, die an einem anderen Weg für Schenefeld interessiert sind, lade ich herzlich zur Werkstatt GRÜN am 6. Februar 2012, 19:00 ins JUKS, Osterbrooksweg 25, Seminarraum im 1. OG ein. Dort werden wir unsere Gedanken für städteplanerische Ziele vorstellen, die zukunftsweisend sind und KEINE Flächen in den Landschaftsschutzgebieten zersiedeln.

Zum Bericht im Schenefelder Tageblatt

Mathias Schmitz
Vorstand, Die GRÜNEN Schenefeld

 

Jan
25

Politik gegen die Bürger

Die Grünen in Schenefeld fordern Verwaltung und Politik auf, den Entscheid über die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplanes von der Tagesordnung der Ratsversammlung am Donnerstag zu nehmen und ein Bürgerbegehren einzuleiten, wie es von der Bürgerinitiative mit den erreichten 2.538 Unterschriften beantragt wird.

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Jan
24

Einladung Werkstatt GRÜN: Leitbild Stadtentwicklung Schenefeld

Die GRÜNEN Schenefeld laden Sie herzlich zur Werkstatt GRÜN ein. Thema des Abends ist die Diskussion eines Leitbildes Stadtentwicklung für Schenefeld aus grüner Sicht.   Die Werkstatt GRÜN finden statt am 6. Februar 2012, 19:00 Uhr im JUKS, Osterbrooksweg 25., Seminarraum im 1. OG statt.

Eine erste Leitbild Diskussion fand im November 2011 statt. Die Ergebnisse wurden im beigefügten Entwurf zusammengefasst. Diese Ziele und Vorschläge zu diskutieren und weiterzuentwickeln, ist Ziel des Abends. Wir wollen damit eine gute Vorbereitung für die anstehende Entwicklung eines Leitbildes durch die Stadt Schenefeld leisten.  Der Entwurf zeigt, dass Zielsetzung der GRÜNEN eine zukunftsweisende Stadtentwicklung ist, welche ohne weitere Zersiedelung der Landschaftsschutzgebiete auskommt.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme interessierter Bürger.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Schmitz
Vorstand, die GRÜNEN Schenefeld

Entwurf zum Leitbild für die Stadtentwicklung der GRÜNEN Schenefeld

Jan
20

Was ist Schenefeld?

Für mich, für Sie, für uns?

Für mich: Ich lebe im 33. Jahr in Schenefeld. Bei meinem ersten Besuch fuhr ich auf der frischen LSE erst einmal quer durch. ‘Schön hässlich hier’, war mein erster Eindruck. Aber nah bei DESY. Daher wurde es Schenefeld. Später lernte ich Schenefeld anders kennen. AWO Kindergarten für die Tochter, Müttergruppe, Schulorchester, Theater des Gymnasiums (West Side Story, Arturo Ui, später 1832, Oliver,…), Sophia, der Grieche in der Lornsenstr.,  wo man sich trotz des mäßigen Essens traf. Die Lebenshilfe, Stress um die Gründung des Montessori Kindergartens im Kreuzweg. Engagierte Eltern, die sich für eine der allerersten Integrationsklassen zunächst an der Gorch-Fock-Schule einsetzten, erste Erfolge hatten, dann an einer stockkonservativen Landesregierung (‚ich gebe mein Ehrenwort’ …, wie es endete, ist bekannt) scheiterten, nicht aufgaben und als Konsequenz eine integrative Privatschule gründeten: Die Schülerschule, damals noch ‘Schülerschule Schenefeld’. Hamburg zum spucken nah. Mit DESY, Onkel Pö und Fabrik. Kurz: In Schenefeld tobte ein engagiertes soziales Leben und ich merkte sehr schnell, es ist meine Stadt und sie ist fast Hamburg. Sie war mir nicht mehr egal und bald weit mehr als der Ort, wo Bett und Schreibtisch standen.

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Jan
15

Zahltag

Ein weiteres finanzielles Defizitjahr kommt auf Schenefeld zu. Wie mit den Mitteln, die nach den Kürzungen seitens des Landes und dem Griff in die Kasse durch den Kreis Pinneberg verbleiben, zurecht kommen?

Die Presse berichtete über die lange Nacht des Rotstiftes:

Frau Krause vom Tageblatt hat recht: Stringenz und ein Konzept in der Finanzpolitik ist etwas anderes, als das, was Schenefeld derzeit erfährt. Man fragt sich, kamen die Belastungen für 2012 wie ein Hagelsturm von gestern  auf heute über Schenefeld? War im Vorjahr, als man sich noch so Tolles wie eine Bürgerwiese gönnte, noch nicht vorherzusehen, dass es in 2012 so richtig eng wird?
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Jan
11

Mahlzeit!

Mit schönster Regelmäßigkeit jagt ein Ernährungsaufreger den nächsten. Dioxin im Futter, Gammelfleisch I bis XIV (oder waren es schon XVI?) und zum x-ten Mal Antibiotika in der  Tiermast. Ein ums andere Mal verkündet die Bundesministerin für heiße Luft Ilse Aigner ein weiteres 6 bis 12 Punkteprogramm. Selbstredend, dass keines davon jemals wie angekündigt umgesetzt wurde.

Jetzt weist der BUND multiresistente Keime auf Geflügelfleisch nach. Laut EU sterben in Europa ca. 25.000 Menschen im Jahr an multiresistenten Keimen, da man diese im Krankheitsfall mit marktgängigen Antibiotika nicht mehr eindämmen kann. Dies zeigt, dass multiresistente Keime kein Spaß sind. Sie entstehen, wenn Bakterien trainiert durch regelmäßige Antibiotikagaben resistent gegen ein wachsendes Spektrum an Antibiotika werden. Man ist dann am Ende medizinisch im Fall der Fälle ohne wirksames Antibiotikum. Wie zu Zeiten, als es noch kein Penicillin gab. Man sollte daher die Gabe von Antibiotikum auf die wirklich dringenden medizinisch gebotenen Zwecke begrenzen. Und was machen unsere hochversehrten industriellen Billigstmäster? Sie kippen mit Segen des Bauernverbandes und zumindest billigendem Wegsehen der zuständigen Bundes- und Landesminister Breitband Antibiotika in Mengen ins Tierfutter, damit die Kreaturen die Qual der Turbomast überhaupt lebend überstehen. Damit ist der Boden für die Ausbreitung von multiresistenten Keimen auf Fleisch bereitet.
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Jan
02

Auf ein Neues!

Der Neuanfang ist geschafft!

GRÜN lebt wieder in Schenefeld.

Stadtentwicklung, Verkehr, Umwelt, Energie, Bildung waren einmal grüne Kompetenzfelder in Schenefeld und was wir in diesen in den letzten Jahren wahrnahmen, grauste uns. So wurden es die ersten Themenfelden, um die wir uns in 2011 wieder intensiver kümmerten. Weitere werden in 2012 folgen.

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Dez
08

Ein Radverkehrskonzept für Schenefeld

Nichts geht weiter zum Thema Radverkehr in Schenefeld:
Der AK Verkehr bemüht sich und gibt Anregungen. Grüne haben es in der Vergangenheit mehrfach versucht. Zuletzt scheiterte die SPD mit ihren Vorschlägen für Verbesserungen für den Radverkehr. Erste Versuche Radfahrstreifen und Schutzstreifen für sicheres Radfahren auf der Straße einzufühen scheiterten am Widerstand von Eltern, die dieses als Anschlag auf die körperliche Unversehrtheit ihrer Kinder auffassten.

Gute Gründe das Thema ‘Radverkehrskonzept für Schenefeld’ neu und gründlich vorzubereiten und mit allen Interessengruppen und Parteien einen konstruktiven Dialog zu starten. Am Ende soll ein Konzept stehen, mit welchem wir es gemeinsam schaffen, den Radleranteil am innerstädtischen Nahverkehr in Schenefeld in den kommenden 10 Jahen mindestens zu verdoppeln, die Sicherheit für Radler sehr deutlich zu erhöhen und Radfahren zu dem zu machen, was es eigentlich sein sollte: Die komfortabelste, gesündeste, sportlichste, klimaschonendste  und coolste Art der innerörtlichen Fortbewegung.

Ein erstes Jour fixe der GRÜNEN zum Thema erbrachte erste Eckpunkte: Lesen Sie hier …

 

Dez
02

Energiewende auch in Schenefeld

Die Stromlieferverträge der Stadt Schenefeld werden jährlich neu ausgeschrieben. Kriterium war bisher ausschließlich der niedrigste Preis.

Wir bitten die Stadt, bei den kommenden Ausschreibungen die Kriterien auf ‚günstigster Preis fürStrom aus ausschließlich zertifiziert erneuerbare Energien’ zu ändern.
Diese Bitte wurde in der Ratsversammlung am 1. Dezember 2011 namens der Initiative ‘Energiewende jetzt!’ an Stadt und Parteien gerichtet.

Nov
30

Golfen für den Landschaftsschutz

Schenefeld (oc). Am kommenden Sonntag sind wir Grüne mit einem eigenen Stand auf dem Schenefelder Weihnachtsmarkt vertreten. Neben selbst gebackenem Kuchen und Tee mit oder ohne Schuss, können alle Schenefelderinnen und Schenefelder gegen eine Spende von 1 Euro ihre Meinung zum Thema “Landschaftsschutzgebiete” kund tun.  Weiterlesen »

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